Umweltfeuerwehr

Zugfahrt des 2. Zuges


Autor

Martin Döscher

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Eine gemeinsame Zugfahrt führte 20 Kameradinnen und Kameraden des 2. Zuges der Umweltfeuerwehr vom 17. Juni bis zum 19. Juni in die bayrische Landeshauptstadt nach München. Nach der Anreise und dem Beziehen des Hotels stand am ersten Tag zunächst etwas Zeit zum Erkunden der Stadt zur Verfügung. Viele nutzen diese, um den Viktualienmarkt zu besuchen, bevor im Anschluss eine Standrundfahrt die Kameraden zu berühmten Sehenswürdigkeiten und Plätzen lotste. Abends trafen sich dann alle zu einer Brauereiführung im Hacker-Pschorr-Brauhaus mit anschließendem Abendessen.

Der Samstag begann zunächst mit einer Führung durch die Integrierte Leitstelle (ILS) der Stadt München, die in der Feuerwache 3 „Westend“ untergebracht ist. In der ILS, die rund um die Uhr mit 36 Personen besetzt ist, laufen täglich zwischen 2500 und 3000 Notrufe ein. An einem Übungssystem bekam die Gruppe vom Schichtleiter gezeigt, wie die vom Leitrechner unterstützte weitere Bearbeitung, von der Wahl der Einsatzmittel bis zur Alarmierung der Kräfte, funktioniert. Nach der sehr interessanten und ausführlichen Erklärung der ILS zeigte der Münchner Kamerad den Northeimern noch den Rest der Feuerwache 3, bevor man sich bei einem kurzen Mittagessen stärkte.
Am Nachmittag stand dann schon die Besichtigung der Feuerwache 2 „Sendling“ auf dem Programm. Dort sind neben einem Löschzug, der in München aus einem Einsatzleitwagen (ELW), zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF), einer Drehleiter (DLK 23-12) und einem Rettungswagen (RTW) besteht, auch eine der beiden Umwelteinheiten der Berufsfeuerwehr München und die Analytical Task Force (ATF) München untergebracht. Außerdem befindet sich auf dem Gelände der Feuerwache 2 auch die Feuerwehrschule München. In einer großen Übungshalle stehen dort unter anderem neun Hilfsleistungslöschfahrzeuge und eine Drehleiter zur Ausbildung zur Verfügung. Durch die Größe der Halle können verschiedene Übungen wetterunabhängig durchgeführt werden. So ist z.B. unter der Decke ein Teil eines Kranes für die Ausbildung von Höhenrettern montiert und an einer Seite der Übungshalle ist eine Wand mit Fenstern für Leiterübungen vorgesehen. Außerdem geht es von hier in eine Brandsimulationsanlage. Darin können auf mehreren Ebenen Brände in verschiedenen Räumen nachgestellt werden. Diese und viele weitere Räumlichkeiten wurden im Laufe des Nachmittages besichtigt.

Am Sonntag besuchte man bei 'Sauweda' das Olympiagelände von 1972. Neben der Schwimmhalle, schaute man sich ebenfalls das Olympiastadion an, das nach den olympischen Sommerspielen von 1972 bis 2005 vom Fußballverein FC Bayern München genutzt wurde und seit 1982 die größte Bühne Münchens ist. Am Besichtigungstag wurden noch die letzten Reste eines Bruce Springsteen Konzertes, das am 17. Juni stattgefunden hatte, abgebaut, weshalb sich im Inneren leider kein Spielfeld und Rundlaufbahn befanden. Nach einem abschließenden Mittagessen im Hofbräuhaus endete der spannende Besuch in der Bayernmetropole und man musste leider viel zu schnell mit der Bahn den Heimweg antreten.

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