Umweltfeuerwehr

Wochenendfahrt des 2. Zuges


Autor

Martin Doescher

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Eine Wochenendfahrt führte 17 Kameraden/-innen des 2. Zuges der Umweltfeuerwehr vom 24. bis 26. Oktober nach Dortmund. Für 16 von ihnen begann die Fahrt am Freitag um 6:30 Uhr auf dem Northeimer Bahnhof, von wo aus es mit der Bahn über Hannover nach Dortmund ging. Vom Hauptbahnhof ging es dann sofort weiter Richtung Schüren und obwohl so nicht vereinbart konnten schon die Zimmer im Hotel Holiday Inn Express bezogen werden, bevor wir dann mit der Stadtbahn nach Eichlinghofen fuhren. Dort stieß auch der letzte Teilnehmer dazu, der noch einen Lehrgang an der NABK in Celle besucht hatte und direkt mit dem Auto angereist war.

In Eichlinghofen befindet sich die Feuer- und Rettungswache 8 der Berufsfeuerwehr Dortmund. Auf dieser sind neben einem Grundschutz (ELW, HLF und DLK) auch der Umweltdienst, die Spezialeinheit ABC sowie die Analytische Task-Force (ATF) untergebracht. Dort wurden wir vom Fachlichen Leiter der ATF, Dipl.-Ing. Matthias Erve, begrüßt, der zunächst einen sehr interessanten Vortrag über Aufbau und Aufgabenspektrum der ATF hielt und dabei auch auf einige Einsätze einging. Die ATF ist eine Spezialeinheit des Bundes, die auf momentan sechs Standorte im gesamten Bundesgebiet verteilt ist und über weitreichende Fähigkeiten auf dem Gebiet der chemischen Analytik verfügt. Neben der Berufsfeuerwehr Dortmund sind noch weitere ATF’s bei den Berufsfeuerwehren Hamburg, München, Mannheim und Köln sowie beim LKA Berlin stationiert. Dass die Messmöglichkeiten dieser Spezialeinheiten weit über die kommunaler Feuerwehren hinausgehen, zeigte sich dann bei der Besichtigung der Fahrzeuge. Auf diesen sind neben einem Infrarot-Fernerkundungssystem SIGIS 2 auch verschiedene Messgeräte zur Identifikation von unbekannten Flüssigkeiten und Feststoffen (Gaschromatograph / Massenspektrometer (GC/MS), Infrarotspektrometer HazMat ID, Raman-Spektrometer, Gefahrstoffdetektorarray GDA 2) verlastet. Anschließend wurden uns noch die Spezialeinheit ABC und die Wache gezeigt. Danach ging es dann mit der Stadtbahn zum Abendessen, das wie an jedem Dienstfreitag in einem griechischen Restaurant stattfand.

Am nächsten Morgen stand nach dem gemeinsamen Frühstück zunächst die Besichtigung der Werkfeuerwehr der Thyssen Krupp Steel Europe AG auf dem Plan. Dort bekamen wir zunächst einige Informationen über das Werk und die Werkfeuerwehr bevor die Wache und die Fahrzeuge besichtigt wurden.
Der Nachmittag war dann für alle Kameraden/-innen zur freien Verfügung. Während sich Einige das Fußballspiel Dortmund gegen Hannover im Signal Iduna Park ansahen, erkundeten die Anderen die Stadt, bevor es dann zum gemeinsamen Abendessen wieder zurück in die Innenstadt ging.

Nach dem Wecken sowie dem gemeinsamen Frühstück stand dann am Sonntag eine Besichtigung des Brauereimuseums im Sudhaus und Maschinenhaus der ehemaligen Hansa-Brauerei auf dem Gelände der Dortmunder Actien-Brauerei auf dem Programm. Während einer sehr kurzweiligen Führung bekamen wir viele Informationen über die lange und erfolgreiche Dortmunder Brautradition vom Mittelalter, über die Blütezeit der Bierstadt Dortmund um 1950 bis zur heutigen Zeit. Nach der Führung konnten dann vier verschiedene Biere verkostet werden, bevor es dann per Bahn auf die Heimreise ging. Am Sonntag gegen 17.30 Uhr endete dann unsere Wochenendfahrt mit Ankunft auf dem Northeimer Bahnhof.

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