Umweltfeuerwehr

Illegal entsorgter Müll bringt die Umweltfeuerwehr ins Schwitzen


Autor

Sina Rusteberg

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Als ein Mitarbeiter der Stadtwerke Northeim während der Arbeit einen Haufen mit illegal entsorgtem Müll auf dem Firmengelände entdeckte, fand er darunter auch einige Gebinde mit gefährlichen Gütern, die teilweise austraten. Dieses Übungsszenario wurde am Samstag, den 23.04.2016, vom zweiten Zug der Umweltfeuerwehr auf dem Gelände des Heizwerkes am Sultmer in Northeim abgearbeitet.

Unterstützt wurden sie durch zwei Kameraden der Northeimer Feuerwehr durch Stellung des Eigenschutzes mittels Tanklöschfahrzeug 3000 und durch die Arztgruppe mit Notärztin und dem Fachberater Hygiene.

Nach erster Erkundung und Lageeinschätzung durch den Zugführer, wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und der erste Trupp rüstete sich umgehend mit Chemikalienschutzanzügen aus, da die austretenden Stoffe zunächst unbekannt waren.

Dieser sicherte die defekten Gebinde und unternahm Erstmaßnahmen, sodass zunächst sich keine weiteren Gefahrgüter in der Umwelt verteilen konnten. Dazu wurden Behältnisse mit Deckeln verschlossen und zunächst auf einer Plane gesichert.

Bei der anschließenden Erkundung wurde unter anderem noch die Umgebung abgesucht und die Gefahrgüter näher untersucht. Mittels „Checkliste“, die an die Atemschutzüberwachung im Einsatzleitwagen übermittelt wurde, erfuhren die Führungskräfte außerhalb des Gefahrenbereichs nähere Erkenntnisse über die vorherrschende Lage, die Gefahrgüter und die möglichen Gefahrenquellen. So konnten weitere Entscheidungen getroffen werden, wie zum Beispiel die Gebinde fachgerecht in Überbehältnissen gesichert werden konnten. Zusammen mit weiteren Trupps wurden diese Arbeiten im Anschluss durchgeführt, sodass keinerlei Gefahren für Mensch und Umwelt mehr bestanden.

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