Umweltfeuerwehr

Großübung am Kiessee


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Nur wenn zusammen geübt wird, dann klappt es auch bei einem Einsatz. Das sagten sich auch Michael Potrafke, Bereitschaftsführer der Feuerwehrbereitschaft 4 (Umweltfeuerwehr) des Landkreises Northeim und Oliver Dell vom Technischen Hilfswerk Ortsverband Northeim. Sie setzten sich zusammen und arbeiteten eine gemeinsame Einsatzübung aus.

Übungsort:
Freizeitsee Northeim, im Bereich der "Schweinebucht".

Übungsleiter:
Michael Potrafke, Feuerwehrbereitschaft 4 des Landkreises Northeim und Oliver Dell Technisches Hilfswerk Northeim.

Übungsteilnehmer:
Brandmeister vom Dienst der Ortsfeuerwehr Northeim, die Arztgruppe, der 1. Zug "Taucher", der 2. Zug und der 3. Zug der Feuerwehrbereitschaft 4. Das Technisches Hilfswerk Northeim mit der Gruppe "Räumen und Teleskoplader" und die Gruppe Bergen" mit ihren Booten. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Northeim mit Booten und der Rettungswagen der Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter-Unfallhilfe Northeim.

Übungslage:
Mehrere Personen haben der Leitstelle in Northeim über den Notruf 112 gemeldet, das ein Personenwagen mit hoher Geschwindigkeit im Bereich "Schweinebucht" des Northeimer Freizeitsee an ihnen vorbeigefahren sei. Nach kurzer Zeit hörten sie einen Knall und "Platschen" Vermutlich ist das Fahrzeug in den See gefahren.

1. Alarmierung der Leitstelle um 17:23 Uhr:
Brandmeister vom Dienst (Zugführer) Ortsfeuerwehr Northeim. Nach Ankunft an der Einsatzstelle stellte er fest, dass die Zufahrt zur Einsatzstelle durch einen riesigen Kieshaufen versperrt ist.

2. Alarmierung:
Digitale Funkmeldeempfänger des Technischen Hilfswerk Northeim wurden mit dem Stichwort "Technische Hilfeleistung klein, Teleskoplader besetzen" ausgelöst. Nach Ankunft des Technischen Hilfswerks wurde der Kieshaufen mit dem Teleskoplader weggeräumt. Nachdem die Zufahrt freigeräumt wurde, forderte der Brandmeister vom Dienst weitere Einsatzkräfte an.

3. Alarmierung:
Der 1. Zug Wasserrettung (Taucher) der Feuerwehrbereitschaft 4 und die Arztgruppe des Landkreises Northeim, das Technische Hilfswerk mit ihren Booten und das DLRG mit Boote.

Nach Ankunft der ersten Feuerwehrtaucher und nachdem drei Taucher einsatzbereit waren, gingen zwei Taucher sofort ins Wasser, um zu prüfen, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden. Ein Taucher war Reservetaucher. In der Zwischenzeit suchten Mitglieder von DLRG und THW mit ihren Booten die Gegend nach Personen im Wasser und an Land ab. Als die Taucher das Fahrzeug gesichtet hatten, es lag auf dem Dach und war etwa 20 cm tief im Schlamm eingesunken, wurde umgehend der Gerätekraftwagen vom THW an die Einsatzstelle beordert, um das Fahrzeug mit der Seilwinde aus dem See zu ziehen. Die Türen und Fenster ließen sich nicht öffnen. Nachdem sich weitere sechs Taucher an der Einsatzstelle eingefunden hatten, wurde das Fahrzeug von zwei Tauchern mit Ketten angeschlagen um es so aus dem See zu ziehen. Um das Fahrzeug aus dem Wasser zu heben und auf einen Container zu verladen, wurde der Gerätewagen-Nachschub mit Kran von den 2. Zug der Feuerwehrbereitschaft 4 (Umweltfeuerwehr) benötigt.

Nach der Übung haben sich die Kameraden und Kameradinnen noch zu einer kurzen Besprechung getroffen. Die Nachbesprechung von der Übung findet später im Kreise der Führungskräfte der Organisationen statt.

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