Umweltfeuerwehr

Messeinsatz

26.11.2003 - 26.11.2003

2003-22

Bei Entsorgungsarbeiten an der Wasseraufbereitungsanlage in der ehemaligen Stranggarnfärberei einer Teppichfabrik hat eine Spezialfirma aus Hannover ein Rohr beschädigt. Dadurch trat eine größere Menge 33%iger Salzsäure aus, die sofort reagierte. Glücklicherweise lief die Säure jedoch nicht direkt in die Halle, sondern in einen Behälter. Die FF Einbeck rückte mit ihrem Gefahrstoffzug an. Unter CSA wurde die Salzsäure mit Chemikalienbindemittel gebunden und aufgenommen. Restmengen die in eine Auffangwanne gelaufen waren wurden mit einer Handmembranepumpe in Edelstahlbehälter gepumpt und zur Entsorgung bereitgestellt. Vorsorglich waren zur Versorgung der Einsätzkräfte auch die DRK SEG Einbeck vor Ort. Ein Messtrupp der FB 4 hat begleitende Messungen in der Halle und im Umfeld durchgeführt. Ferner wurden in einem Auffangbecken und der Kanalisation Wasserproben gezogen. Die Kräfte der FB 4 stellten 3 CSA Träger als Reserve- und Ablösungstrupp bereit, der dann aber nicht mehr eingesetzt werden musste.

15 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

21.11.2003 - 21.11.2003

2003-20

In einem Mehrfamilienhaus in Northeim kam es vermutlich durch Brandstiftung zu einem ausgedehnten Kellerbrand. Mehr als 40 Personen wurden durch die FF Northeim sowie mehreren Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet gerettet. Aufgrund der vielen Personen mit Verdacht auf Rauchvergiftung wurde für drei SEG sowie den Betreuungszug des DRK Alarm ausgelöst.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Umweltfeuerwehr zur Rauchgasmessung angefordert. Aufgrund der kritischen Messergebnisse und der starken Verschmutzung des Treppenraumes durch Russ wurde die Einsatzstelle von der Polizei beschlagnahmt, für die Bewohner wurde eine Notunterkunft in einer nahe gelegenen Sporthalle eingerichtet. Am darauf folgenden Tag wurde das Gebäude von einem Umweltlabor auf Schadstoffemissionen untersucht. In der GC/MS-Analyse wurden gesundheitsschädigende Stoffe nachgewiesen. Nach gründlicher Reinigung und Belüftung des Gebäudes konnten die Bewohner noch am selben Tag in ihre Wohnungen zurückkehren.

4 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

21.11.2003 - 21.11.2003

2003-21

Kontrollmessungen und Probenentnahme mit Umweltlabor in dem in Brand geratenem Mehrfamilienhaus.

1 Kamerad im Einsatz

Einsatz 1. Zug

09.10.2003 - 09.10.2003

2003-19

Erkundung im Uferbereich der Ruhme auf evtl. Beschädigungen durch Unterspülungen im Auftrag des Umweltamtes, LK Northeim sowie der Stadt Northeim.

15 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

07.10.2003 - 07.10.2003

2003-18

Unklare Geruchsemissionen gaben Anlass zur Alarmierung. Aus einem Asphalttransportanhänger drangen durch eine Überdruckklappe schwadenweise Dämpfe heißen Bitumens in ein Wohngebiet. Der im Straßenbau verwendete Anhänger stand vorübergehend auf einem Abstellplatz der Gemeinde Kreiensen, direkt an einer Wohnstrasse gelegen.
Weitere Massnahmen der Feuerwehren waren nicht mehr erforderlich.

5 Kameraden im Einsatz

Einsatz 1. Zug

06.10.2003 - 06.10.2003

2003-17

Erkundung im Uferbereich der Ruhme auf evtl. Beschädigungen durch Unterspülungen im Auftrag des Umweltamtes, LK Northeim sowie der Stadt Northeim.

12 Kameraden im Einsatz

Einsatz 1. Zug

05.10.2003 - 05.10.2003

2003-16

Im Auftrag der Polizei wurde diverses Diebesgut gesucht.

14 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

21.09.2003 - 21.09.2003

2003-14

Im Kellergeschoß des Wohnhauses kam es in der Nacht zum 21.09.03 zu einer Gas-Verpuffung, bei der im Folgebrand große Mengen Styropoorverkleidungen sowie Werkstattausstattungen und Unrat unter starker Rauchentwicklung abbrannten. Vermutlich infolge eines Suizidversuches wurde über eine Propangasflasche die Verpuffung absichtlich herbeigeführt.
Im Verlauf der Löscharbeiten wurden fünf Feuerwehrangehörige mit Verdacht auf Rauchgas-Intoxikation ins Krankenhaus gebracht. Am darauf folgenden Tag baten Hausbewohner um Kontrollmessungen in den betroffenen Wohnungen. Die beschlagnahmte Einsatzstelle wurde auf Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft für die Messung freigegeben.
Im Brandbereich konnten nur noch geringe Konzentrationen unterhalb MAK nachgewiesen werden, für die Wohnungen bestand keine Gefährdung. Die Anwohner wurden auf die besonderen Verhaltens- und Schutzmassnahmen in kalten Brandstellen hingewiesen.

5 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

21.09.2003 - 21.09.2003

2003-15

Bewohner (2 Erwachsene, 1 Kind) eines Einfamilienhauses klagten über Kopfschmerzen, Brechreiz und starke Übelkeit. Im Haus und auf dem Grundstück roch es stark nach einer Knoblauchartigen Substanz (vergleichbar mit Carbid). Als Ursache wurde der Inhalt einer Dose (ca. 500 g) eines Schädlingsbekämpfungsmittels auf Phosphidbasis ermittelt. Dieses Mittel wurde zur Bekämpfung von Wühlmäusen ausgebracht und möglicherweise nicht ausreichend abgedeckt. Bei der feucht-nebligen Wetterlage reagierte die Substanz und entwickelte die für Nagetiere tödlich wirkenden Dämpfe. Vermutlich wurden die Phosphidbrocken nicht sachgemäß mit erde abgedeckt, sodass es zu der Geruchsbelästigung im Nachbarhaus kam.

Bei eintreffen der Feuerwehr war der Geruch noch stark wahrnehmbar, verflüchtigte sich aber stetig. Messergebnissemit Handspürpumpe und Prüfröhrchen waren nicht mehr abzuleiten. Drei Personen wurden vorsorglich mit Verdacht auf Inhalationstrauma mit RTW ins Klinikum Göttingen verbracht.

10 Kameraden im Einsatz

Öleinsatz

06.09.2003 - 07.09.2003

2003-13

Ein Tanklastfahrzeug (mit ca. 8.000 l Diesel) der Bundeswehr mußte aufgrund eines Motorschadens umgepumpt werden. Zu Sicherungs- massnahmen wurde die Umweltfeuerwehr angefordert. Zusätzlich war die FF Höckelheim mit einem TLF 8/8 im Einsatz.

15 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

15.08.2003 - 15.08.2003

2003-12

Messeinsatz nach Großbrand in einem Tischlereibetrieb, alle Messergebnisse unter MAK-Wert, Empfehlung an die Einsatzleitung, alle Kräfte im Brandrauch mit Atemschutzgeräten auszurüsten.

1 Kamerad im Einsatz

Taucheinsatz, Person im Wasser (im LK)

31.07.2003 - 31.01.2003

2003-11

Taucheinsatz, vermisste Person im Wasser. Der Einsatz wurde abgebrochen, da die vermisste Person wurde durch die Polizei in ihrer Wohnung Wohlauf angetroffen wurde
. Im Einsatz (auf Anfahrt) war auch die Rettungshundestaffel des THW-OV Northeim, die über speziell ausgebildete Hunde für die Wassersuche verfügt.

21 Kameraden im Einsatz

Gefahrguteinsatz

07.07.2003 - 07.07.2003

2003-10

Im überdachten Hof eines Sanitär-Installationsbetriebs wurde eine beschädigte 33 kg Propangasflasche (Inhalt ca. 17.000 l Propangas) festgestellt. Nach Erkundung durch den Bereitschaftsführer und Rücksprache mit dem Gaslieferanten musste die Flasche abgedichtet werden. Aufgrund der akuten Explosionsgefahr (UEG 25%) wurden die FF Northeim sowie die Umweltfeuerwehr unter dem Stichwort 'Gefahrstoffeinsatz klein' alarmiert.

Das Gebäude wurde stromlos geschaltet und Personen der anliegenden Grundstücke aus dem Gefahrenbereich gebracht. Unter TELED-Schutzkleidung und PA gelang es dem Angriffstrupp, das beschädigte Ventil mit einer Bergungskappe für Chlorgasflaschen provisorisch zu verschließen. Dabei kam es zu größeren Mengen ausströmenden Propangases.

Die beschädigte Flasche wurde mit einem Pritschenfahrzeug der Feuerwehr außerhalb der Ortschaft auf eine Wiese verbracht und konnte dort kontrolliert abgelassen werden.

Kontrollmessungen im Betrieb ergaben auch noch 30 Minuten nach der Bergung der Flasche 10% UEG. Das Gebäude wurde großzügig belüftet.

23 Kameraden im Einsatz

Einsatz 1. Zug

05.07.2003 - 05.07.2003

2003-09

Auf Anforderung durch die Polizei wurde ein lebloser Schwan vom Kiessee geborgen. Das Tier konnte dem Jagdpächter nur noch tot übergeben werden.

12 Kameraden im Einsatz

Sonstiges

05.07.2003 - 05.07.2003

2003-08

Rettungswachdienst beim Northeimer Seefest.

12 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

25.06.2003 - 25.06.2003

2003-07

Im Bereich der Produktionshallen einer Fabrik für die Herstellung von Gurtbändern ist es gegen 03:30 zu einem Großfeuer gekommen. Die auf dem Freigelände gelagerten Holzpaletten und Rohstoffe hatten Feuer gefangen. Unter starker Rauchentwicklung brannten mehrere Tonnen Polyester Grundstoffe für die Herstellung von Gurtbändern ab. Im Bereich der Schadenstelle sowie an drei Messpunkten im Stadtgebiet (Altenheim Alloheim, Krankenhaus, Marktplatz) wurden Kontrollmessungen durchgeführt. Alle Messergebnisse wiesen keine besondere Gefährdung für die Bevölkerung aus.
Im Bereich der Schadensstelle wurden erhöhte Messwerte festgestellt und die Verwendung von Atemschutzgeräten durch den Einsatzleiter der FF Einbeck angeordnet.

Über Rundfunk und Lautsprecherdurchsagen der Polizei wurde die Bevölkerung gewarnt.

13 Kameraden im Einsatz

Einsatz 1. Zug

29.05.2003 - 29.05.2003

2003-06

Auf Anforderung der Polizei Northeim wurde eine Mofa und weiteres Diebesgut aus dem Kiessee bei Edesheim geborgen. Zwei neue Vorführ-Tauchgeräte der Firmen DRÄGER und INTERSPIRO kamen zum vergleichenden Test in Einsatz.

17 Kameraden im Einsatz

Messeinsatz

26.05.2003 - 26.05.2003

2003-05

Ein übler und stechender Geruch gab Anlass zur Alarmierung. Eine Person klagte über Unwohlsein, Reizung der Augen, ein weiterer Mitarbeiter erleidete Durchfall. Vermutete Ursache: Belastung durch Bau-Chemikalien nach Fassadenbearbeitung.
Umfangreiche Messungen mit verschiedenen Prüfröhrchen ließen eine genaue Lokalisierung durch die Feuerwehr nicht zu. Es gab einen mehrfachen Ausschlag des Säuretest an verschiedenen Stellen. Da es sich nur um einen einzelnen Raum handelte, wurde durch den Besitzer eine Analyse durch ein Umweltlabor beauftragt.

1 Kamerad im Einsatz

Einsatz 1. Zug

14.04.2003 - 14.04.2003

2003-04

Auf Anforderung durch die Polizei Bad Gandersheim wurden in Höhe der Leinebrücke bei Erzhausen zwei Tresore sowie diverse Türen und Schlösser aus Einbruchdiebstählen geborgen.

15 Kameraden im Einsatz

Einsatz 1. Zug

15.02.2003 - 15.02.2003

2003-03

Im Auftrag des Bauamtes der Stadt Northeim und der Unteren Naturschutzbehörde (LK Northeim) wurde der Uferbereich der Ruhme auf einer Strecke von ca. 500 m auf Beschädigungen durch Wurzelwerk und Unterspülungen untersucht. Tauchtiefe bis 2,50 m.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde der 3. Zug mit beheizbaren Zelten eingesetzt.

18 Kameraden im Einsatz

Gefahrstoffberatung

30.01.2003 - 30.01.2003

2003-02

Ein nicht gekennzeichneter Sattelauflieger aus Österreich ist auf der B3 von Einbeck Richtung Alfeld in Höhe der Kuventhaler Hochbrücke von der Fahrbahn abgekommen und drohte eine 20 m hohe Böschung hinabzustürzen. Das Fahrzeug war beladen mit Streugutsäcken, die auf Paletten gestapelt nur mit Schrumpffolie gesichert waren. Aufgrund der Aufschrift 'Polypropylene' ist man zunächst von Gefahrgut ausgegangen, da die Gefahrstoffdatenbank 'Memplex' ein entsprechendes Synonym aufzeigte. Daraufhin wurden der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Einbeck sowie der Bereitschaftsführer der Umweltfeuerwehr als Fachberater alarmiert.
Der verunglückte LKW wurde unter PA erkundet, der Fahrer leichtverletzt gerettet und der DRK-SEG Einbeck übergeben. An der Einsatzstelle konnte ermittelt werden, dass es sich um ein ungefährliches Vorprodukt der kunststoffverarbeitenden Industrie handelte, der Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.

1 Kamerad im Einsatz

Gefahrguteinsatz

07.01.2003 - 07.01.2003

2003-01

Die Berufsfeuerwehr Wolfsburg benötigte infolge eines Gefahrstoffeinsatzes dringend Quecksilber-Prüfröhrchen zur Überprüfung einer Einsatzstelle. Bei benachbarten Berufs- und Werkfeuerwehren war dieser Röhrchentyp nicht vorhanden. Die entsprechenden Prüfröhrchen wurden mit Alarmfahrt zum Treffpunkt nach Braunschweig entgegengebracht, wo sie von einem Kurier der Feuerwehr Wolfsburg übernommen wurden

1 Kamerad im Einsatz

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