Skip to main content

Strahlenschutzfortbildung: 3. Zug besichtigt Endlager für radioaktive Abfälle

Der 3. Zug der Umweltfeuerwehr hat am 26.11.2016 im Rahmen der jährlichen Strahlenschutzfortbildung das Endlager für schwach bis Mittelbelastete Radioaktive Abfälle in Morsleben besichtigt und sich über dessen Entsorgung und getroffene Sicherheitsmaßnahmen zum Umgang mit selbigen informiert.

Der 3. Zug der Umweltfeuerwehr hat am 26.11.2016 im Rahmen der jährlichen Strahlenschutzfortbildung das Endlager für schwach bis Mittelbelastete Radioaktive Abfälle in Morsleben besichtigt und sich über dessen Entsorgung und getroffene Sicherheitsmaßnahmen zum Umgang mit selbigen informiert.

Um 7 Uhr war an der FTZ Bad Gandersheim Antreten. Von dort aus machten sich die 18 mitgereisten Kameraden mit ihren Fahrzeugen auf nach Morsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.Nach der Ankunft gab es eine Sicherheitsüberprüfung der Personalien sowie eine Personenkontrolle nach gefährlichen Gegenständen. Das eigentliche Besichtigungsprogramm begann in einem Besprechungsraum, wo durch Werksleiter Koch eine Präsentation über die Arbeit und Geschichte des Standortes Morsleben vorgestellt wurde. Auch gab es eine Sicherheitsunterweisung und eine Einweisung auf den Selbstretter, den jeder Kamerad mit sich führen muss, um im Notfall die Flucht aus den Stollen antreten zu können.

Im Anschluss daran ging es für alle in die so genannte Kaue, wo die Kameraden der Umweltfeuerwehr mit Bergmannskleidung ausgestattet wurden und anschließend in die Grube einfuhren. Knapp einen halben Kilometer unter der Erdoberfläche angekommen wurden die anwesenden Kameraden in drei Gruppen aufgeteilt und auf drei Fahrzeuge verteilt, mit denen die verschiedenen Punkte auf den Sohlen angefahren wurden. Unter Anderem wurde auf das versiegeln der Stollen eingegangen, in denen radioaktive Stoffe gelagert sind und welche Messtechnik hierfür genutzt wird.

Nach knapp 2,5 Stunden unter Tage ging es wieder an die Erdoberfläche zu einer Abschlussbesprechung. Im Anschluss daran wurde in einer örtlichen Gaststätte noch ein gemeinsames Mittagessen zu sich genommen, bevor die Heimreise wieder angetreten wurde und dieser anstrengende aber äußerst informative Fortbildungstag gegen 16 Uhr an der FTZ Bad Gandersheim wieder zu Ende war.