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Grillunfall: Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Eine Wandergruppe, die auf dem Grillplatz auf dem Parenser Kopf in Parensen zusammengesessen hatte und nach einer Wanderung noch etwas gegrillt hatten, wurde von einem Gewitterschauer überrascht. Um nicht die Gruppe auseinanderzureißen begaben sie sich in die in der Nähe befindliche Hütte und nahmen den Grill mit. Was sie nicht beachteten, war, dass durch das unvollständige Verbrennen vom Grill Kohlenmonoxid freigesetzt wird. Bei einigen Personen zeichneten sich Vergiftungserscheinungen ab. Dieses waren Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit bis hin zum Herzinfarkt. Das Kohlenmonoxid ist Farb-, Geruch- und Geschmacklos. Es ist giftig, da es das Hämoglobin bindet und den Sauerstofftransport im Blut unterbindet.

Eine Wandergruppe, die auf dem Grillplatz auf dem Parenser Kopf in Parensen zusammengesessen hatte und nach einer Wanderung noch etwas gegrillt hatten, wurde von einem Gewitterschauer überrascht. Um nicht die Gruppe auseinanderzureißen begaben sie sich in die in der Nähe befindliche Hütte und nahmen den Grill mit. Was sie nicht beachteten, war, dass durch das unvollständige Verbrennen vom Grill Kohlenmonoxid freigesetzt wird. Bei einigen Personen zeichneten sich Vergiftungserscheinungen ab. Dieses waren Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit bis hin zum Herzinfarkt. Das Kohlenmonoxid ist Farb-, Geruch- und Geschmacklos. Es ist giftig, da es das Hämoglobin bindet und den Sauerstofftransport im Blut unterbindet.

Eine beteiligte aber noch ansprechbare Person konnte sich und eine weitere Person aus der Hütte retten und über den Notruf 112 Hilfe anfordern. Eine Person, die vor der Hütte war, begann sofort bei einer Person, die ebenfalls vor der Hütte lag mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Die Disponenten in der Leitstelle in Northeim lösten sofort die Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Parensen aus. Der Rettungsdienst, bestehend aus der Schnell-Einsatz-Gruppe des Arbeiter-Samariter-Bund Nörten-Hardenberg, der Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe Northeim, der Arztgruppe der Feuerwehrbereitschaft 4 (Umweltfeuerwehr) des Landkreises Northeim mit Notärzte und Rettungsassistenten, ein Messfahrzeug der Feuerwehrbereitschaft 4 und dem Organisatorischer Leiter Rettungsdienst wurden ebenfalls über Digitale Funkmeldeempfänger alarmiert.

Die zuerst eingetroffene Ortsfeuerwehr mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser und 1:10 Besatzungen, gab nach Ankunft sofort einen Lagebericht an die Einsatzleitstelle. Eine Feuerwehrfrau und ein Feuerwehrmann kümmerten sich sofort um die zwei Personen, die draußen vor der Tür lagen und begannen mit der Reanimation (am Patientensimulator SimMan Laerdal). Die anderen Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutz aus und begannen mit der Rettung der Personen aus der Hütte und brachten sie nach draußen.

Nach Eintreffen des Rettungsdienstes wurden eine Patientenablage, sowie ein Sammelplatz für die nachrückenden Einsatzkräfte festgelegt. Mit der Notärztin und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst fand anschließend eine erste Sichtung der Personen statt. Der Messtrupp der Umweltfeuerwehr konnte in der Hütte eine deutlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid messen, daher war ein Aufenthalt ohne Atemschutz nicht möglich und es bestand Lebensgefahr. Im Verlauf der Untersuchungen erfolgte eine Messung bei den Patienten über das CO-Messgerät des Notarzt-Einsatzfahrzeuges der Arztgruppe sowie die Festlegung der Transportziele und der weiteren medizinischen Behandlungsmaßnahmen der Patienten.

Bis zum Abtransport der Patienten in die jeweiligen Zielkliniken mit einer speziellen Druckkammertherapie, wurden alle Patienten in den Rettungswagen sowie am Feuerwehrhaus Parensen von den Notärzten und den Rettungsassistenten behandelt. Um den erhöhten Bedarf der Sauerstofftherapie abdecken zu können, wurde der Abrollbehälter (Massenanfall von Verletzten AB-MANV) der Johanniter-Unfall-Hilfe Northeim eingesetzt. Dieser Abrollbehälter verfügt über einen großen Vorrat an Sauerstoff und das notwendige medizinische Equipment.

Die geforderten medizinischen Maßnahmen und Einsatztaktischen sowie notwendige Vordefinierte SOP (Standart Operation Procedure) wurden von den Einsatzkräften zur Zufriedenstellung der Beobachter in der Tat umgesetzt. Die Übungsleitung und Beobachter waren mit dem Resultat der gezeigten Leistungen zufrieden. Ebenfalls hat das Zusammenspiel Feuerwehr und Rettungsdienst gut geklappt. Zum Schluss der Übung wurde mit einer Bratwurst vom Grill und einem kühlen Getränk noch über die Übung gesprochen. Der Dank geht auch an die 10 Verletztendarsteller, die sich für diese Übung zur Verfügung gestellt haben.

An der Übung waren beteiligt:

  • SEG-Nörten-Hardenberg: RTW, KTW, MTW
  • SEG-JUH-Northeim: 2 RTW, KTW,ELW, WLF mit AB-MANV
  • Arztgruppe und Umweltfeuerwehr: NEF, MTW, ELW
  • Feuerwehr Parensen: TSF-W