Alarmierungskonzept 2013

Aufgrund von strukturellen Veränderungen der Aufgabenbereiche der einzelnen Züge, Bildung zusätzlicher Einsatzaufgaben durch Beschaffung neuer Technik sowie durch gewachsene einsatztaktische Anforderungen wurde ein Neukonzept der Alarm- und Ausrückordnung (AAO) für die Umweltfeuerwehr FB 4 erforderlich.

Bedingt durch den Umstand, dass die Mitglieder der FB 4 aus mehr als 30 unterschiedlichen Ortsfeuerwehren, verteilt über das ganze Kreisgebiet stammen, ist die Zuordnung der einzelnen Alarmschleifen nicht ganz einfach gewesen, wollte man doch aus Gründen der Motivation der Einsatzkräfte ein möglichst faires und ausgewogenes Konzept entwickeln um möglichst allen Kameraden gerecht zu werden.

Eine weitere Anforderung an die neue AAO sollte die Möglichkeit beinhalten, kleinere Einheiten alarmierbar zu machen, die je nach Schadensereignis und Ausweitung der Alarmstufen ergänzt werden können. Das neue Alarmierungsmodell ist in vier Grundschadensarten aufgeteilt zu denen es es jeweils zwei Erweiterungen gibt:

1. Alarm"klein"minimales Kräfteaufgebot
2. Alarm"groß"großes Kräfteaufgebot

Mit diesem System ist es möglich, je nach Einsatzlage entsprechendes Personal zu alarmieren, somit sind alle Alarmstichworte standardisiert und in vergleichbarer Analogie festgelegt. Allerdings gilt auch hier, keine Regel ohne Ausnahme!

Neben den vier Grundschadensarten gibt es noch Sonderalarme, die auf Anforderung eine Selektion von einzelnen technischen Komponenten zulassen, ohne dass komplette Züge alarmiert werden müssen.

Grundschadensarten

  • Gefahrstoffeinsatz
  • Messeinsatz
  • Öleinsatz
  • Taucheinsatz

 

Sonderalarme

  • Löschwassersperre / Löschwasserrückhaltung
  • Rettungzelte
  • Seilwinde
  • Dekon "Einsatzhygiene"
  • Dekon "Groß"
  • Atemschutzreserve
  • Vollalarm
  • ELW
  • Kran
  • Wärmebildkamera
  • Arztgruppe