Umweltfeuerwehr

3. Atemschutzsymposium des 1. Zuges der Stadtfeuerwehr Northeim


Autor

FF Denkershausen

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Am 20.09.2014 startete pünktlich um 09:00 Uhr das dritte Atemschutzsymposium des 1. Zuges. Wie schon die vorangegangenen Seminare wurde es von der Ortswehr Denkershausen ausgerichtet. Das Programm war einmal mehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Den Organisatoren des Seminars ist es wichtig wechselnde Schwerpunkte zu wählen, damit keine Langeweile aufkommt. Einzig das Notfalltraining ist ein fixer Bestandteil, so dass dieser durch die Feuerwehrdienstvorschrift geregelte Ausbildungsbestandteil durch alle Teilnehmer des Seminars für das jeweilige Kalenderjahr absolviert wurde.

Der Tag startete in diesem Jahr mit einem einstündigen Theorie Unterricht zur Wärmebildkamera. Als Referent konnte hierfür der Kamerad Markus Weise von der Werkfeuerwehr ContiTech Northeim gewonnen werden. Markus verstand es einen interessanten und kurzweiligen Unterricht zur Wärmebildkamera zu halten. Die Kameraden lernten Einsatzgebiete und -grenzen der Kamera kennen. Das Gelernte wurde dann im folgenden einstündigen Unterricht in die Praxis umgesetzt. Es galt Brandherde zu finden, Personen zu suchen oder Füllstände von Behältern zu erkennen. Besonders lehrreich empfanden die Kameraden die Orientierung mit der Wärmebildkamera zu üben.

Ein weiterer Programmpunkt war eine Unterweisung im Umgang mit dem Chemikalienschutzanzug (CSA). Hier konnten als Referenten die Kameraden Thomas Hoffmann (OF Northeim / Feuerwehrbereitschaft IV) und Thomas Klie (OF Northeim) gewonnen werden. Da unser Zug aktuell über knapp 20 ausgebildete CSA-Träger verfügt war diese Ausbildung nicht nur ein interessanter, sondern auch notwendiger Bestandteil des diesjährigen Symposiums. Die beiden verstanden es, das bei den Kameraden vorhandene Wissen zielgerichtet wieder aufzufrischen. Unter ihrer fachmännischen Anleitung wurden einige kleinere Übungen unter CSA absolviert.

In der Mittagspause konnten wir uns von der fabelhaften Kochkunst der Feuerwehrbereitschaft II überzeugen.

Danach konnte dann der vierte Referenten Jens Küsel (OF Northeim / Arztgruppe der Feuerwehrbereitschaft IV) begrüßt werden. Jens stellte in diesen Jahr erstmalig das neue Atemschutznotfall Konzept der Northeimer Stadtfeuerwehren bei uns im Zug vor. Es stieß spontan bei allen anwesenden Kameraden auf viel Zuspruch. Die Kameraden merkten, dass dieses Konzept durchdacht und für den Atemschutznotfall absolut wichtig ist. Jens verstand es den Unterricht interessant zu gestalten und alle eingesetzten Kameraden einzubinden.

Der Kamerad Weise brachte uns dann am Nachmittag noch einmal die Kommunikation über Handsprechfunkgerät näher. Zugegeben, die Kameraden waren zunächst etwas irritiert, als sie mit Duplosteinen bauen sollten, im Nachhinein verstanden sie aber worum es ging. Eine Gruppe baute ein Gebilde mit Duplosteinen und leitet die zweite Gruppe, die einen anderen Raum saß, über Funk zum originalgetreuen Nachbau an. Klare Kommunikation, jedes Detail, auch wenn es noch so unwichtig erscheint, zu erkennen und damit dem Einsatzleiter draußen ein klares Bild der Lage vor Ort zu beschreiben. Das waren die wichtigen Grundlagen, die hier schon fast spielerisch vermittelt wurden.

Am Ende bleibt uns Danke zu sagen:
Der Werkfeuerwehr der ContiTech für die zur Verfügung stellen der Wärmebildkamera.
Den Referenten Markus Weise, Thomas Hoffmann, Thomas Klie und Jens Küsel für ein tollen und
interessanten Unterricht.
Der Feuerwehrbereitschaft II für ein leckeres Essen.
Der FTZ-Northeim für das Füllen der Atemschutzflaschen.

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