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Arztgruppe unterstützt jährliche Fortbildung im Bereich Atemschutznotfall der Feuerwehr Moringen


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Am 14.03.2019 stand die jährliche Fortbildung im Bereich Atemschutznotfall/Notfalltraining auf dem Dienstplan der Ortsfeuerwehren Moringen und Großenrode, die wir wieder gern unterstützt haben.
Die Vorstellung des Atemschutznotfallkonzeptes der Arztgruppe und die Theorieeinheit des Notfalltrainings waren bereits Dienstbestandteil im letzten Jahr gewesen, so dass der Schwerpunkt jetzt auf der praktischen Umsetzung lag.

Die Sicherung der Atemluftversorgung mit nur einem funktionsfähigen Atemschutzgerät bzw. dem Rettungspack und der gesicherte Rückzug unter erschwerten Sichtbehinderungen stellen den Atemschutztrupp im Ernstfall vor eine enorme Herausforderung. Der sichere Umgang mit dem Atemschutzgerät und der vorhandenen Ausrüstung ist daher elementar. Hierzu wurden zuerst die Besonderheiten und das Anlegen des Repsihoods unter Ausbildungsbedingungen erläutert und geübt bevor zur Einsatzübung „alarmiert“ wurde.

Mit dem alten Bürokomplex der Firma Piller in Moringen stand uns ein sehr gutes Übungsobjekt zur Verfügung. Im Rahmen einer Einsatzübung mit dem Stichwort „Brand im Bürogebäude“ wurde das Vorgehen unter Atemschutz gemäß FWDV 7 geprobt. Schwerpunkt der Übung war die Brandbekämpfung und das Suchen eines verunfallten bzw. in Not geratenen Atemschutztrupps im Obergeschoss des Bürogebäudes. Hierzu wurden verschiedene Szenarien abgearbeitet.

Abschließend wurden alle Szenarien bei einer Abschlussbesprechung noch einmal besprochen und entsprechend bewertend diskutiert. Alle waren sich einig, dass das Vorgehen mit einem erweiterten Rettungstrupp (mind. 3 Träger + ggfs. Arztgruppe) nur Vorteile hat und diese Vorgehensweise zukünftig umgesetzt werden sollte, sofern dies die personellen Kapazitäten zulassen.
Ein besonderer Dank geht an die Feuerwehr Moringen, die diesen gemeinsamen Dienst ermöglicht hat.

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